Ehrenamt

Ich habe mich schon immer ehrenamtlich betätigt, sei es, indem ich Kindergottesdienste gestaltete, Klassensprecher war, Elternsprecher in der Schule der Kinder…

Im Kanusport sollte das nicht anders sein. Ich habe mich früh um die neuen Anfänger gekümmert, habe deshalb auch 2004 die Trainer C Kanu-Freizeitsport-Ausbildung absolviert.

Im Bezirk habe ich seit 2004 als Kassiererin gearbeitet, bis mir 2008 das Amt des Bezirkswanderwartes aufgetragen wurde. Dieses Amt hat mir sehr viel Freude bereitet! Aber als der amtierende Bezirksvorsitzende 2013 beruflich versetzt wurde und einen erfahrenene Nachfolger suchte, bin ich seiner und des Vorstandes Bitte nachgekommen, dann dieses Amt zu übernehmen.

In unserem Verein bin ich ab 2005 für 5 Jahre lang Abteilungsleiterin gewesen, aber irgendwann ermüdet man und sollte das Amt dann abgeben. Zwei Jahre später bin ich dann zur Finanzwartin der Abteilung berufen worden, um dem Abteilungsleiter einen Teil seiner Aufgabe abzunehmen. 2018 habe ich den Posten des Finanzwartes dann abgeben können und helfe nur noch im Hintergrund; die Aufgaben im Verein und im Deutschen Kanu-Verband waren zeitlich nicht mehr vereinbar.

2011 wurde ich durch Präsidiumsmitglieder der Deutschen Kanu-Verbandes gebeten, doch die Ausbildung alsTrainer B im Kanu-Freizeitsport zu absolvieren. Noch einmal DLRG in Silber und vier Wochenenden Ausbildung! Warum? Trainer B haben als Aufgabe, neben der Ausbildung der Trainer C, sich in die Verbandsarbeit des Deutschen Kanu-Verbandes einzubringen. So bin ich 2013 zur Beauftragten für den Europäischen Paddelpass berufen worden, seit 2015 bin ich Referentin für den EPP-Deutschland und seit 2017 nun auch Resortleiterin Service im Kanu-Freizeitsport.

Ehrenamt ist Arbeit in der Freizeit! Man sucht es sich selber, um seine Freizeit sinnvoll und für andere einzusetzen.

Deshalb arbeiten wir frei nach John F. Kennedy:
Frage dich nicht, was bringt mir die Mitgliedschaft im Verein, sondern was kann ich zum Vereinsleben beitragen!

Schreibe einen Kommentar