Rückschau Japan 2006

Was ist das nun schon lange her: 2006 war ich mit Philipp für über zwei Wochen in Japan. Diese tolle Reise inclusive japanischer Hochzeit hatte ich in einem Blog festgehalten, damit die zuhause gebliebenen etwas von uns erfuhren.
Damit dieser blog nicht ganz vergessen wird, schreibe ich hier mal den Link rein. Wer also Lust hat, da mal zu stöbern, ist gerne mein Gast:

http://gabiinjapan.blogspot.com/

Arbeitsreicher Januar

Angefangen haben wir das Jahr mit der Trditionellen Paddeltour von Bonn nach Köln. Mehr als 30 Teilnehmer haben sich dazu eingefunden, bei trübem und nassem Wetter. Aber es kommt halt hauptsächlich darauf an, mit wem man unterwegs ist – und das wirklich schön wieder.
Nach einer extra Vorstandssitzung (einer meiner stell. Vorsitzenden war zurück getreten) fanden dann die beiden Bezirkstage direkt hintereinander statt – ein Marathon. Wichtigste Entscheidung war, dass der e.V. des bezirks 4 aufgelöst wird. Dann haben wir nur noch halb so viel Arbeit im Vorstand und auch nur einen einzigen Bezirkstag im Jahr.
Einen Tag verbrachte ich für den DKV auf der BOOT – schade, das wird immer weniger für uns Paddler interessant ;-(
Dann fand das 1. Frauennetzwerktreffen der Frauen im DKV statt; der KC Zugvogel in Köln hat sein Bootshaus zur Verfügung gestellt. 13 Frauen trafen sich und haben an diesem ersten Treffen schon gute Arbeit geleistet.
Eine tolle Karnevalssitzung folgte im Sartory in Köln bei der Nippesser Bürgerwehr. Elke und ich habe uns einen Traum verwirklicht und sind als Barockdamen mit Reifrock unterwegs gewesen. Da haben manche uns sehr hinterher geschaut.
Ganz „nebenbei“ bringe ich das Büro Bernd Stelter durch den Karneval!!!

Neujahr 2019

Nun schon traditionell beginne wir das neue Jahr mit einer Bezirksfahrt auf dem Rhein. Etwas Logistik ist nötig, damit alle Paddler auch wieder samt Booten zurück zum Bootshaus kommen. In diesem Jahr sind über 40 Kanuten am Neujahrstag von Bonn nach Köln gepaddelt. Es war kalt und nass, aber die Stimmung war gut wie jedes Jahr!

Weihnachten 2018

Dieses Jahr Weihnachten hatten wir unsere Kinder mit Familien bei uns zuhause zu Gast. Der Hl.Abend war ganz auf die jüngste Generation ausgerichtet. Erst Krippenspiel in der kath. Kirche in Hersel, kurz und wirklich kindgerecht von Kindern für Kinder. Zuhause gab es ein Abendessen mit Pommes Frites, das geht immer. Aber vor der Nachspeise war dann die Geduld der Kleinen doch etwas strapaziert. Opa hat in Kurzform aus der Bibel „vorgelesen“, dann gab es die Beschehrung. Ich mag es ja garnicht, wenn die Geschenke verpackt werden, nur um das Geschenkpapier gleich in den Müll zu werfen; aber die Kinder haben da eine andere Meinung! Für jeden gab es etwas und als die Nachspeise dann auch verdrück war, kam die große Müdigkeit bei Eric und Isabella. Um 20:00 Uhr waren Opa und Oma wieder alleine. Den zweiten Teil des Hl. Abends haben wir mit unserer Freundin Elke verbracht: wir sind zum Kloster Marienstatt zur Mitternachtsmesse gefahren. Kontrastprogramm!

Den zweiten Weihnachtstag verbringen wir immer als Großfamilie, abwechselnd bei anderen Familienteilen. Jeder bringt was zu Essen mit (und die Reste später wieder mit nach hause). So ist der Aufwand niedrig, der Spass aber beim Jahrestreffen immer groß. Höhepunkt ist das jährliche Familienfoto. Hat auch dieses Mal geklappt! Leider fehlt in jedem Jahr immer irgendwer, weil krank oder halt gerade nicht in Bonn.

unser Bad ist nun Seniorengerecht

Zwei Monate und zwei super Handwerker haben aus unserem 28 Jahre alten Badezimmer mit Badewanne und Dusche mit hohem Einstieg ein seniorengerechtes Bad gemacht. Jetzt haben wir eine ebenerdige Dusche und ein Bidet, das ich schon immer haben wollte.

Neue Visitenkarte

Vor ein paar Tagen habe ich ein kleines Päckchen bekommen, Inhalt: die Visitenkarten für die Resortleiterin Service, eine Seite Deutsch, die andere Seite Englisch.
Irgendwie ist damit dieses Ehrennamt realer geworden, den eigenen Namen so zu lesen…

Alte Neue Verwandschaft

Wir wussten, dass es unseren Großkousin gibt; mein Bruder hat ihn dann über Verwandtenbesuche und Austausch über die einzelnen Familienmitglieder in Facebook gefunden. Manchmal sind die neuen Medien auch sinnvoll hilfreich!

Als Mátyás jetzt ist Bonn war, haben wir die Gelegenheit genutzt und uns getroffen und erstmals live miteinander gesprochen, einfach toll. Da hat man einen Kousin, man ist gleich per Du, man ist sich unbekannt und doch hat man so viele gemeinsame Familienmitglieder und auch Erfahrungen. Ich hoffe, das bleibt nicht bei dem einen Treffen!

Stammbaum-Forschung

Unser Großvater Willy Otto Andreas Schädler (rechts im Bild) musste einen Stammbaum erstellen, das war politisch so gewollt!

Später war dieser Stammbaum die Grundlage für die weiteren genealogischen Forschungen, die ich über die Jahre immer einmal wieder gemacht habe. Heute hat dies mein Bruder zum Hobby gemacht und sehr viel zur Familiengeschichte herausgefunden. So haben wir ganz überraschend die Hochzeitsurkunde unseres Großvaters mit seiner ersten Frau – deren Ehering ich besitze – im Netz gefunden, wissen heute, warum er von Berlin nach Königsberg zog, und dass ein Teil unser Vorfahren aus der Schweiz stammen 😉

Und das ist unser Stammbaum in Kurzform: stammbaum Gabriele John_my_heritage

übrigens gibt es dazu sehr einfache kostenlose Programmen, empfehlenswert ist „Das Ahnenblatt“ 

Als onlineprogramm ist ancestry sehr hilfreich. Die Grundversion ist kostenlos und man kann sie mit anderen Familienmitgliedern teilen und gemeinsam an dem Stammbaum basteln. Will man aber Dokumente herunterladen, muss man abonieren (kann man nach Dokumentensammeln schnell wieder kündigen und bei Bedarf wieder abonnieren)

Unsere Großfamilie

Meine Mutter Lisa hat die Familie als Mittelpunkt zusammen gehalten; seit sie 2012 verstorben ist, versuchen wir, meine Schwester, mein Bruder  und ich, das, was gewachsen ist, zu bewahren.

Die nächste Generation ist seit vielen Jahren in Freundschaft verbunden und sie unternehmen in unterschiedlichen Konstellationen, auch mit ihren Kindern,  gemeinsame Aktionen.

Ein Familienbild pro Jahr muss sein, nach Weihnachten. Ansonsten trifft man sich sporadisch, da jeder Familienteil seine Hobbies und Termine hat. Doch dank der neuen Medien bleibt man sich nah und informiert 😉

Vereinsleben ab 2005 beim Post SV Bonn, Kanu-Abteilung

Manchmal hilft einem ja der Zufall; beim Paddeln auf dem Rhein trifft man schon mal andere Paddler, man redet miteinander, das eine kommt zum anderen, und schon hat man einen Verein, der Platz genug für die Boote hat und Mitglieder sucht, da nur noch wenig Aktivitäten stattfanden!
Wenn man etwas Neues will, muss man sich auch engagieren: also wurde Gabi Abteilungsleiterin und Klaus Bootshauswart. Fünf Jahre haben wir das gemacht, den Verein mit Leben erfüllt, neue Mitglieder geworben, Ausbildung als Kernaufgabe eines Vereins festgelegt, alte Mitglieder wieder aktiviert, das Bootshaus wurde dann renoviert…
Aber dann sollten andere die Verantwortung übernehmen. Nach einer Auszeit von ca. 2 Jahren sind wir heute Finanzwartin (bis Jan. 2018) und Bootshauswart 😉
Unsere Vision die Kanu-Wandersportler, heute modernen mit Kanu-Touring-Sportler bezeichnet, besser auszubilden haben wir verfolgt, im Verein ebenso wie auf Bezirks- und DKV-Ebene. Die Sicherheitsschulungen wurden aus dem Bootshaus aufs Wasser verlegt, ausgebildet wird Dank eines immer mehr gewachsenen Ausbildungsteams in der Sparte Seekajak und Touring, etwas weniger, mangels Gelegenheit, im Wildwasserkanusport.

Und auch das soziale Miteinander kommt nicht zu kurz, dank der Möglichkeit, ein tolles Bootshaus zu nutzen.

Wer mehr dazu wissen möchte schau mal rein unter:
http://www.kanu-postsvbonn.de