Wanderung zur Ruine Hammerstein

Wir wollen unsere Wanderungen zu Orten, die wir vom Kajak aus sehen, fortsetzen. An Ostermontag, es ist Aprilwetter und zwischen Sonnenschein und Schneegestöber fahren Klaus und ich den Rhein rauf nach Hammerstein. An der St. Georgs-Kapelle stellen wir unser Auto ab und fragen Google nach dem Weg zur Burgruine. In 25 Minuten sollen wir diese zu Fuß erreichen. Warm angezogen ziehen wir los in wunderbarem klaren Wetter. Die letzte Front mit Schnee ist gerade durch. Die Straße wandelt sich von Teerstrasse zum unbefestigten Weg und schließlich zum Trampelpfad. Die Aussicht wird mit jedem Höhenmeter atemberaubender. Am Burgfried angekommen, kann man sowohl Rheinaufwärts als auch Rheinabwärts kilometerweit blicken. Innerhalb der Burgmauern findet sich eine Holzhütte, danach schlagen wir uns durch das Unterholz. Später sehen wir, noch ein paar Meter weiter, wären wir an dem zweiten Aussichtspunkt angekommen. Zurück folgen wir wieder dem Trampelpfad, der zum wenig befestigten Weg, vorbei an einem Grundstück mit Bienenvölkern und einem gefassten Brunnen schließlich in einem Teerweg hinunter an die Strasse führt. Der Rundweg war keine 4 km lang, aber wir waren 1 1/2 Stunden unterwegs.

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