Vereinsleben ab 2005 beim Post SV Bonn, Kanu-Abteilung

Manchmal hilft einem ja der Zufall; beim Paddeln auf dem Rhein trifft man schon mal andere Paddler, man redet miteinander, das eine kommt zum anderen, und schon hat man einen Verein, der Platz genug für die Boote hat und Mitglieder sucht, da nur noch wenig Aktivitäten stattfanden!
Wenn man etwas Neues will, muss man sich auch engagieren: also wurde Gabi Abteilungsleiterin und Klaus Bootshauswart. Fünf Jahre haben wir das gemacht, den Verein mit Leben erfüllt, neue Mitglieder geworben, Ausbildung als Kernaufgabe eines Vereins festgelegt, alte Mitglieder wieder aktiviert, das Bootshaus wurde dann renoviert…
Aber dann sollten andere die Verantwortung übernehmen. Nach einer Auszeit von ca. 2 Jahren sind wir heute Finanzwartin und Bootshauswart 😉
Unsere Vision die Kanu-Wandersportler, heute modernen mit Kanu-Touring-Sportler bezeichnet, besser auszubilden haben wir verfolgt, im Verein ebenso wie auf Bezirksebene. Die Sicherheitsschulungen wurden aus dem Bootshaus aufs Wasser verlegt, ausgebildet wird dank eines immer mehr gewachsenen Ausbildungsteams in der Sparte Seekajak und Touring, etwas weniger, mangels Gelegenheit, im Wildwasserkanusport.

Und auch das soziale Miteinander kommt nicht zu kurz, dank der Möglichkeit, ein tolles Bootshaus zu nutzen.

Wer mehr dazu wissen möchte schau mal rein unter:
http://www.kanu-postsvbonn.de

Ehrenamt

Ich habe mich schon immer ehrenamtlich betätigt, sei es indem ich Kindergottesdienste gestaltete, Klassensprecher war, Elternsprecher in der Schule der Kinder…

Im Kanusport sollte das nicht anders sein. Ich habe mich früh um die neuen Anfänger gekümmert, habe deshalb auch die Kanu-Fachübungsleiter Ausbildung absolviert.

Im Bezirk habe ich dann als Kassiererin gearbeitet, bis mir das Amt des Bezirkswanderwartes aufgetragen wurde. Dieses Amt hat mir sehr viel Freude bereitet! Aber als der amtierende Bezirksvorsitzende beruflich versetzt wurde und einen erfahrenene Nachfolger suchte, bin ich seiner und des Vorstandes Bitte nachgekommen, dann dieses Amt zu übernehmen.

In unserem Verein bin ich 5 Jahre lang Abteilungsleiterin gewesen, aber irgendwann ermüdet man und sollte das Amt dann abgeben. Zwei Jahre später bin ich dann zur Finanzwartin der Abteilung berufen worden, um dem Abteilungsleiter einen Teil seiner Aufgabe abzunehmen.

2011 wurde ich durch Präsidiumsmitglieder der Deutschen Kanu-Verbandes gebeten, doch die Ausbildung als Kanu-Lehrer zu absolvieren. Noch einmal DLRG in Silber und vier Wochenenden Ausbildung! Warum? Kanulehrer haben als Aufgabe, neben der Ausbildung der Fach-Übungsleiter, sich in die Verbandsarbeit des Deutschen Kanu-Verbandes einzubringen. So bin ich 2013 zur Beauftragten für den Europäischen Paddelpass berufen worden, seit 2015 bin ich Referentin für den EPP-Deutschland und seit 2017 nun auch Resortleiterin Service im Kanu-Freizeitsport.

Ehrenamt ist Arbeit in der Freizeit! Man sucht es sich selber, um seine Freizeit sinnvoll und für andere einzusetzen.

Deshalb arbeiten wir frei nach John F. Kennedy: Frage dich nicht, was bringt mir die Mitgliedschaft im Verein, sondern war kann ich zum Vereinsleben beitragen!

Vereinsleben 1996-2005

Als wir uns 1996 entschlossen hatten, etwas Neues zu beginnen, haben wir uns einen Verein gesucht, in dem wir den Kanusport erlernen und ausüben können. Nach längerem Suchen sind wir beim SSF-Bonn in die Kanuabteilung eingetreten und haben dort 11 Jahre verbracht.
Wir haben viele Facetten des Kanu-Wandersports in diesem Verein kennengelernt; allerdings waren Fragen der Sicherheit, der Ausbildung, der Eigenverantwortung… manchmal aufgrund personeller Beschränkungen blockiert.

Das hat uns schließlich dazu bewogen, einen Schlussstrich zu ziehen und uns einen neuen Verein zu suchen, wo wir vielleicht unsere Vision vom Kanu-Wandersport verwirklich könnten!