Alte Neue Verwandschaft

Wir wussten, dass es unseren Großkousin gibt; mein Bruder hat ihn dann über Verwandtenbesuche und Austausch über die einzelnen Familienmitglieder in Facebook gefunden. Manchmal sind die neuen Medien auch sinnvoll hilfreich!

Als Mátyás jetzt ist Bonn war, haben wir die Gelegenheit genutzt und uns getroffen und erstmals live miteinander gesprochen, einfach toll. Da hat man einen Kousin, man ist gleich per Du, man ist sich unbekannt und doch hat man so viele gemeinsame Familienmitglieder und auch Erfahrungen. Ich hoffe, das bleibt nicht bei dem einen Treffen!

Stammbaum-Forschung

Unser Großvater Willy Otto Andreas Schädler (rechts im Bild) musste einen Stammbaum erstellen, das war politisch so gewollt!

Später war dieser Stammbaum die Grundlage für die weiteren genealogischen Forschungen, die ich über die Jahre immer einmal wieder gemacht habe. Heute hat dies mein Bruder zum Hobby gemacht und sehr viel zur Familiengeschichte herausgefunden. So haben wir ganz überraschend die Hochzeitsurkunde unseres Großvaters mit seiner ersten Frau – deren Ehering ich besitze – im Netz gefunden, wissen heute, warum er von Berlin nach Königsberg zog, und dass ein Teil unser Vorfahren aus der Schweiz stammen 😉

Und das ist unser Stammbaum in Kurzform: stammbaum Gabriele John_my_heritage

übrigens gibt es dazu sehr einfache kostenlose Programmen, empfehlenswert ist „Das Ahnenblatt“ 

Als onlineprogramm ist ancestry sehr hilfreich. Die Grundversion ist kostenlos und man kann sie mit anderen Familienmitgliedern teilen und gemeinsam an dem Stammbaum basteln. Will man aber Dokumente herunterladen, muss man abonieren (kann man nach Dokumentensammeln schnell wieder kündigen und bei Bedarf wieder abonnieren)

Unsere Großfamilie

Meine Mutter Lisa hat die Familie als Mittelpunkt zusammen gehalten; seit Sie 2012 verstorben ist, versuchen wir, meine Schwester, mein Bruder  und ich, das, was gewachsen ist, zu bewahren.

Die nächste Generation ist seit vielen Jahren in Freundschaft verbunden und sie unternehmen in unterschiedlichen Konstellationen, auch mit ihren Kindern,  gemeinsame Aktionen.

Ein Familienbild pro Jahr muss sein, nach Weihnachten. Ansonsten trifft man sich sporadisch, da jeder Familienteil seine Hobbies und Termine hat. Doch dank der neuen Medien bleibt man sich nah und informiert 😉

Vereinsleben ab 2005 beim Post SV Bonn, Kanu-Abteilung

Manchmal hilft einem ja der Zufall; beim Paddeln auf dem Rhein trifft man schon mal andere Paddler, man redet miteinander, das eine kommt zum anderen, und schon hat man einen Verein, der Platz genug für die Boote hat und Mitglieder sucht, da nur noch wenig Aktivitäten stattfanden!
Wenn man etwas Neues will, muss man sich auch engagieren: also wurde Gabi Abteilungsleiterin und Klaus Bootshauswart. Fünf Jahre haben wir das gemacht, den Verein mit Leben erfüllt, neue Mitglieder geworben, Ausbildung als Kernaufgabe eines Vereins festgelegt, alte Mitglieder wieder aktiviert, das Bootshaus wurde dann renoviert…
Aber dann sollten andere die Verantwortung übernehmen. Nach einer Auszeit von ca. 2 Jahren sind wir heute Finanzwartin und Bootshauswart 😉
Unsere Vision die Kanu-Wandersportler, heute modernen mit Kanu-Touring-Sportler bezeichnet, besser auszubilden haben wir verfolgt, im Verein ebenso wie auf Bezirksebene. Die Sicherheitsschulungen wurden aus dem Bootshaus aufs Wasser verlegt, ausgebildet wird dank eines immer mehr gewachsenen Ausbildungsteams in der Sparte Seekajak und Touring, etwas weniger, mangels Gelegenheit, im Wildwasserkanusport.

Und auch das soziale Miteinander kommt nicht zu kurz, dank der Möglichkeit, ein tolles Bootshaus zu nutzen.

Wer mehr dazu wissen möchte schau mal rein unter:
http://www.kanu-postsvbonn.de

Ehrenamt

Ich habe mich schon immer ehrenamtlich betätigt, sei es indem ich Kindergottesdienste gestaltete, Klassensprecher war, Elternsprecher in der Schule der Kinder…

Im Kanusport sollte das nicht anders sein. Ich habe mich früh um die neuen Anfänger gekümmert, habe deshalb auch die Kanu-Fachübungsleiter Ausbildung absolviert.

Im Bezirk habe ich dann als Kassiererin gearbeitet, bis mir das Amt des Bezirkswanderwartes aufgetragen wurde. Dieses Amt hat mir sehr viel Freude bereitet! Aber als der amtierende Bezirksvorsitzende beruflich versetzt wurde und einen erfahrenene Nachfolger suchte, bin ich seiner und des Vorstandes Bitte nachgekommen, dann dieses Amt zu übernehmen.

In unserem Verein bin ich 5 Jahre lang Abteilungsleiterin gewesen, aber irgendwann ermüdet man und sollte das Amt dann abgeben. Zwei Jahre später bin ich dann zur Finanzwartin der Abteilung berufen worden, um dem Abteilungsleiter einen Teil seiner Aufgabe abzunehmen.

2011 wurde ich durch Präsidiumsmitglieder der Deutschen Kanu-Verbandes gebeten, doch die Ausbildung als Kanu-Lehrer zu absolvieren. Noch einmal DLRG in Silber und vier Wochenenden Ausbildung! Warum? Kanulehrer haben als Aufgabe, neben der Ausbildung der Fach-Übungsleiter, sich in die Verbandsarbeit des Deutschen Kanu-Verbandes einzubringen. So bin ich 2013 zur Beauftragten für den Europäischen Paddelpass berufen worden, seit 2015 bin ich Referentin für den EPP-Deutschland und seit 2017 nun auch Resortleiterin Service im Kanu-Freizeitsport.

Ehrenamt ist Arbeit in der Freizeit! Man sucht es sich selber, um seine Freizeit sinnvoll und für andere einzusetzen.

Deshalb arbeiten wir frei nach John F. Kennedy: Frage dich nicht, was bringt mir die Mitgliedschaft im Verein, sondern war kann ich zum Vereinsleben beitragen!

Vereinsleben 1996-2005

Als wir uns 1996 entschlossen hatten, etwas Neues zu beginnen, haben wir uns einen Verein gesucht, in dem wir den Kanusport erlernen und ausüben können. Nach längerem Suchen sind wir beim SSF-Bonn in die Kanuabteilung eingetreten und haben dort 11 Jahre verbracht.
Wir haben viele Facetten des Kanu-Wandersports in diesem Verein kennengelernt; allerdings waren Fragen der Sicherheit, der Ausbildung, der Eigenverantwortung… manchmal aufgrund personeller Beschränkungen blockiert.

Das hat uns schließlich dazu bewogen, einen Schlussstrich zu ziehen und uns einen neuen Verein zu suchen, wo wir vielleicht unsere Vision vom Kanu-Wandersport verwirklich könnten!

Neubeginn

Vor Jahren habe ich meine erste Homepage für einen Verein und eine private HP noch per html-Befehle erstellt, 2010 bin ich dann auf Joomla umgestiegen und habe über viele Jahre meine private und die Vereins- und die Bezirkshomepages verwaltet und mit Leben erfüllt. Jetzt ist es wieder einmal Zeit, etwas Neues zu versuchen. Hiermit versuche ich mich mit wordpress. Ich freue mich auf die neuen Erfahrungen!